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	<title>Kommentare zu: &#8220;Agora&#8221; - Die Ermordung der Philosophin Hypatia als grosses Kino</title>
	<link>http://oxnzeam.de/2010/03/04/agora-die-ermordung-der-philosophin-hypatia-als-grosses-kino/</link>
	<description>Notizen, Essays &#038; Reflexionen zu Kultur, Medien, Literatur und Gegenwartsphilosophie</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 14:54:54 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Isabel</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/03/04/agora-die-ermordung-der-philosophin-hypatia-als-grosses-kino/#comment-17953</link>
		<author>Isabel</author>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 02:14:51 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/03/04/agora-die-ermordung-der-philosophin-hypatia-als-grosses-kino/#comment-17953</guid>
		<description>Hallo Nagy, Deine Antwort klingt für mich wie Kirchengeschichtsrevisionimus! Ich muß schon sagen, dass mich die Echtheit der Person Hypatia beeindruckt hat. Und ja, die Bezüge zu heutigem Religionfanatismus sind offensichtlich. Im Übrigen finde ich,diesem Bischof Kyrill von Alexandrien sollte die Heiligkeit entzogen werden. Es ist eine Farce!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Nagy, Deine Antwort klingt für mich wie Kirchengeschichtsrevisionimus! Ich muß schon sagen, dass mich die Echtheit der Person Hypatia beeindruckt hat. Und ja, die Bezüge zu heutigem Religionfanatismus sind offensichtlich. Im Übrigen finde ich,diesem Bischof Kyrill von Alexandrien sollte die Heiligkeit entzogen werden. Es ist eine Farce!</p>
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		<title>Von: wf</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/03/04/agora-die-ermordung-der-philosophin-hypatia-als-grosses-kino/#comment-17173</link>
		<author>wf</author>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 16:14:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/03/04/agora-die-ermordung-der-philosophin-hypatia-als-grosses-kino/#comment-17173</guid>
		<description>Nachtrag: Heute erschien auch in der "SZ" eine Filmbesprechung von "Agora" - wer also noch was dazu lesen mag, bevor er sich für oder gegen eine Kinokarte entscheidet, hier:
http://www.sueddeutsche.de/kultur/437/505627/text/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Heute erschien auch in der &#8220;SZ&#8221; eine Filmbesprechung von &#8220;Agora&#8221; - wer also noch was dazu lesen mag, bevor er sich für oder gegen eine Kinokarte entscheidet, hier:<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/437/505627/text/" rel="nofollow"></a><a href='http://www.sueddeutsche.de/kultur/437/505627/text/'>http://www.sueddeutsche.de/kultur/437/505627/text/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: wf</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/03/04/agora-die-ermordung-der-philosophin-hypatia-als-grosses-kino/#comment-17170</link>
		<author>wf</author>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:34:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/03/04/agora-die-ermordung-der-philosophin-hypatia-als-grosses-kino/#comment-17170</guid>
		<description>Die von dir, Nagy, angeführten (und teilweise nur vermuteten) Details widersprechen doch nicht den im Film unterlegten historischen Rahmenbedingungen. Du erzählst ja mehr die Geschichte des Synesius, und die letztlich ungeklärten Ermordungsumstände der Hypatia sind so oder so nur ein Aufhänger für die Schilderung der damaligen multireligiösen Gesellschaft mit ihren Machtverwerfungen. Dem einfachen Kinogänger davon eine Vorstellung zu vermitteln (und Assoziationen zum Heute zu wecken) ist wohl eher das Anliegen des Films als historische Detailtreue - legitim, wie ich finde.
Im übrigen scheint dein Kommentar verkappter Spam zu sein, da du selbigen wortgleich im Netz streust, ohne offenbar die entsprechenden Artikel überhaupt richtig gelesen zu haben - etwa auch bei critic.de ( http://www.critic.de/filme/detail/film/agora---die-s%E3%A4ulen-des-himmels-2075.html ).
Aus diesem Grund erlaube ich mir, die Verlinkung auf dein Dienstleistungs-Webwerbeangebot zu entfernen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die von dir, Nagy, angeführten (und teilweise nur vermuteten) Details widersprechen doch nicht den im Film unterlegten historischen Rahmenbedingungen. Du erzählst ja mehr die Geschichte des Synesius, und die letztlich ungeklärten Ermordungsumstände der Hypatia sind so oder so nur ein Aufhänger für die Schilderung der damaligen multireligiösen Gesellschaft mit ihren Machtverwerfungen. Dem einfachen Kinogänger davon eine Vorstellung zu vermitteln (und Assoziationen zum Heute zu wecken) ist wohl eher das Anliegen des Films als historische Detailtreue - legitim, wie ich finde.<br />
Im übrigen scheint dein Kommentar verkappter Spam zu sein, da du selbigen wortgleich im Netz streust, ohne offenbar die entsprechenden Artikel überhaupt richtig gelesen zu haben - etwa auch bei critic.de ( <a href="http://www.critic.de/filme/detail/film/agora---die-s%E3%A4ulen-des-himmels-2075.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.critic.de/filme/detail/film/agora&#8212;die-s%E3%A4ulen-des-himmels-2075.html'>http://www.critic.de/filme/detail/film/agora&#8212;die-s%E3%A4ulen-des-himmels-2075.html</a> ).<br />
Aus diesem Grund erlaube ich mir, die Verlinkung auf dein Dienstleistungs-Webwerbeangebot zu entfernen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Nagy Malek</title>
		<link>http://oxnzeam.de/2010/03/04/agora-die-ermordung-der-philosophin-hypatia-als-grosses-kino/#comment-17168</link>
		<author>Nagy Malek</author>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:28:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://oxnzeam.de/2010/03/04/agora-die-ermordung-der-philosophin-hypatia-als-grosses-kino/#comment-17168</guid>
		<description>Der Film hat leider nichts mit der wahren Geschichte zu tun.
Hypatia gilt als die erste Mathematikerin der Geschichte. Die Ägypterin wurde im Jahre 364 n. Chr. in Alexandria geboren. Ihr Vater war Theon, der berühmte Mathematiker und Astronom am Museion in Alexandria. Ihr Bruder war der Mathematiker Epiphanios. Hypatia lebte in einer Zeit, in der über 70% der Bevölkerung Ägyptens Christen (Kopten) waren, und die Christenverfolgung ein hohes Maß annahm. Die Kopten waren mit Leib und Seele echte Pazifisten. (Vergleiche die Biographie des Heiligen Mauritius bzw. der Thebäischen Legion, um 300 n. Chr.). Hypatia übernahm den Lehrstuhl Ihres Vaters an der Universität (Museion) von Alexandria und lehrte dort Mathematik, Geometrie, Astronomie, Astrologie, Philosophie und Rhetorik. Hypatia war keine Vertreterin des Pazifismus: Sie vertrat die Philosophie des s.g. „gerechten Krieges“. Hypatia wurde zur Gegnerin des absoluten Pazifismus und damit auch der damaligen Kirchenlehre . Hypatia sah es als selbstverständlich an, sich in einer nicht gewaltlosen Welt mit Gewalt verteidigen zu müssen. Hypatias Schüler und Verehrer Synesius war ein überzeugter Christ und Pazifist. Eines Tages begleitete Synesius seine Lehrerin Hypatia auf dem Heimweg in einer unruhigen Nacht durch die Straßen von Alexandria. Zwischen Hypatia und Synesius entfachte sich eine kräftige Diskussion über die Notwendigkeit der Selbstver-teidigung. Hypatia zog ihr Messer und griff Synesius an, um ihn zur Selbstverteidigung zu zwingen und ihn in Ihrer Theorie zu bestätigen. Synesius, wie erwartet, wehrte sich aus Furcht und tötete im Affekt seine Lehrerin Hypatia. Synesius verlor danach den Verstand und kehrte er in seine Heimat Cyrenaika im heutigen Lybien zurück. Dort verbrachte er bis zu seiner Heilung mehrere Jahre und wurde zum Botschafter der Pentapolis (griech. Fünf Städte) beim Kaiserhof berufen. Im Jahre 403 heiratete er in Alexandria. 410 wurde er durch Akklamation in Ptolemais zum Bischof berufen und musste von Amts wegen auf die Ehe verzichten. In seiner Funktion als Bischof geriet er in Konflikt mit dem Praeses Andronikus, den er schließlich bannte. Weiterhin musste er sich auch als Kriegsherr bewähren, da in seiner Amtszeit die Provinz von südlichen Stämmen angegriffen wurde und der Bischof Synesius sich mit dem Schwert verteidigen musste.. Der heilige Augustinus (354 – 430 n. Chr.) sprach in seinem Werk „De civitate“ diejenigen von der Verletzung des fünften Gebotes frei, die einen Gott geschuldeten Krieg (gerechten Krieg) führen und verbreitete damit die Philosophie Hypatias in der ganzen Welt. Leider gingen viele wertvolle Informationen über die hervorragende Hypatia verloren, als die Araber (642 n.Chr.) die Bibliothek von Alexandria mit mehr als 500.000 Schriftrollen nieder brannten</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Film hat leider nichts mit der wahren Geschichte zu tun.<br />
Hypatia gilt als die erste Mathematikerin der Geschichte. Die Ägypterin wurde im Jahre 364 n. Chr. in Alexandria geboren. Ihr Vater war Theon, der berühmte Mathematiker und Astronom am Museion in Alexandria. Ihr Bruder war der Mathematiker Epiphanios. Hypatia lebte in einer Zeit, in der über 70% der Bevölkerung Ägyptens Christen (Kopten) waren, und die Christenverfolgung ein hohes Maß annahm. Die Kopten waren mit Leib und Seele echte Pazifisten. (Vergleiche die Biographie des Heiligen Mauritius bzw. der Thebäischen Legion, um 300 n. Chr.). Hypatia übernahm den Lehrstuhl Ihres Vaters an der Universität (Museion) von Alexandria und lehrte dort Mathematik, Geometrie, Astronomie, Astrologie, Philosophie und Rhetorik. Hypatia war keine Vertreterin des Pazifismus: Sie vertrat die Philosophie des s.g. „gerechten Krieges“. Hypatia wurde zur Gegnerin des absoluten Pazifismus und damit auch der damaligen Kirchenlehre . Hypatia sah es als selbstverständlich an, sich in einer nicht gewaltlosen Welt mit Gewalt verteidigen zu müssen. Hypatias Schüler und Verehrer Synesius war ein überzeugter Christ und Pazifist. Eines Tages begleitete Synesius seine Lehrerin Hypatia auf dem Heimweg in einer unruhigen Nacht durch die Straßen von Alexandria. Zwischen Hypatia und Synesius entfachte sich eine kräftige Diskussion über die Notwendigkeit der Selbstver-teidigung. Hypatia zog ihr Messer und griff Synesius an, um ihn zur Selbstverteidigung zu zwingen und ihn in Ihrer Theorie zu bestätigen. Synesius, wie erwartet, wehrte sich aus Furcht und tötete im Affekt seine Lehrerin Hypatia. Synesius verlor danach den Verstand und kehrte er in seine Heimat Cyrenaika im heutigen Lybien zurück. Dort verbrachte er bis zu seiner Heilung mehrere Jahre und wurde zum Botschafter der Pentapolis (griech. Fünf Städte) beim Kaiserhof berufen. Im Jahre 403 heiratete er in Alexandria. 410 wurde er durch Akklamation in Ptolemais zum Bischof berufen und musste von Amts wegen auf die Ehe verzichten. In seiner Funktion als Bischof geriet er in Konflikt mit dem Praeses Andronikus, den er schließlich bannte. Weiterhin musste er sich auch als Kriegsherr bewähren, da in seiner Amtszeit die Provinz von südlichen Stämmen angegriffen wurde und der Bischof Synesius sich mit dem Schwert verteidigen musste.. Der heilige Augustinus (354 – 430 n. Chr.) sprach in seinem Werk „De civitate“ diejenigen von der Verletzung des fünften Gebotes frei, die einen Gott geschuldeten Krieg (gerechten Krieg) führen und verbreitete damit die Philosophie Hypatias in der ganzen Welt. Leider gingen viele wertvolle Informationen über die hervorragende Hypatia verloren, als die Araber (642 n.Chr.) die Bibliothek von Alexandria mit mehr als 500.000 Schriftrollen nieder brannten</p>
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